Es findet ein Reset der Zivilisation statt

Gestern programmierte ich einen Mikroprozessor und biss mich an einem BuAVR_groupg fest, der nicht weichen wollte. Ich konnte die Ursache des Fehlers nicht finden. Da wurde mir klar: es braucht einen Reset. Strom aus und das System ganz neu durchstarten. Das bringt die Lösung und so kann man auch ein verhunztes System zum Laufen bringen.

unser-jahrDas Leben läuft in Zyklen ab: Starten, Wachstum, Rückgang des Wachstums, Stoppen. Unsere Bäume wachsen nicht kontinuierlich, sondern im Takt der Jahreszeiten. Sogar der Tag-Nacht-Zyklus modifiziert bei Pflanzen und Tier ihr Wachstum: in der Nacht gibt es lebensnotwendige Erholungspausen. Die Bibel gibt uns darüberhinaus mit dem sonntäglichen Ruhetag einen Wochenzyklus: eine kulturelle Errungenschaft. Durch die religiöse Besinnung einmal die Woche gewinnen wir neue Lebenskraft und Zielorientierung aufs Wesentliche.

Und wie im Kleinen, so auch im Grossen. Der Lebenszyklus der Sowjetunion ging vor einem Vierteljahrhundert zuende, Russland hat sich inzwischen von den Kinderkrankheiten erholt und erblüht in frischer Jugend und Kraft.

Nun erleben wir life das Ende des anglo-amerikanischen Imperialismus und der transatlantischen Oligarchie. Nun kommt ein Wirtschaftswinter auf uns zu, wo Weitsichtige auf eingelagerte Reserven zurückgreifen können und weniger Weitsichtige auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Eine Zeit der Besinnung und der Vorbereitung eines neuen „Sommerhalbjahres“, einer neuen Ära.

Denn wir haben jetzt eine Chance, mit neuen Paradigmen eine neue, bessere Welt aufzubauen. Eine Renaissance der Zivilisation, eine Wiedergeburt für die Menschheit und Menschlichkeit. Alte, vergessene Tugenden werden im neuen Glanz erscheinen und uns helfen, die Welt solidarischer, gerechter, reicher und harmonischer zum Erstrahlen zu bringen.

reinkarnationAuch wir Menschen selbst leben in Zyklen: Geburt, Jugend, Arbeitsleben, Weisheit und Tod. Danach ist es nicht vorbei, sondern für die meisten Menschen beginnt ein neuer Zyklus: Geburt, … Dabei haben wir die Chance, zu lernen und geistig zu wachsen, so dass die Individuuen, als Bausteine der Gesellschaft, auch die Zivilisation zu neuen Höhen entwickeln. Wer nicht lernen wollte, bekommt seine Lektion im nächsten Leben vielleicht auf nachdrücklichere Weise präsentiert. Der nicht belehrbare Vergewaltiger wird vielleicht zu einer missbrauchten Frau. Der geizige Reiche zu einem Bettelarmen. Wir ernten, was wir sähen, wenn nicht in diesem Leben, dann im Nächsten.

Während in der Vergangenheit 1% der Menschen mehr Reichtum genossen, als die 99% restlichen zusammen, wird die kommende Zivilisation ihren Namen damit gerecht werden, dass mehr Verteilungsgerechtigkeit ins Blickfeld rückt.

161121 Screenshot 001Das neue Betriebssystem, die neue Ordnung wird daran gemessen werden, inwiefern die folgenden Lebensbereiche davon profitieren: Die Verantwortung und Freiheit der Individuen zu maximieren, die Familien wieder herzustellen, den Gemeinden ihre Selbstverwaltung zurück zu geben, die KMUs als Träger des wirtschaftlichen Wohlstandes, regionaler Selbstversorgung in den Grundbedürfnissen (Lebensmittelproduktion, Infrastruktur) die Restauration nationaler Souveränität, die internationale Solidarität (Frieden unter den Völkern, soziale Gerechtigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe für die Ärmsten), Schutz der Natur und Umwelt, Repektvoller Umgang mit allen Lebewesen, Förderung von Kunst und Kultur, echte kreative Wissenschaft (nicht diese verknöcherte Schulwissenschaft, die wissenschaftliche Durchbrüche verhindern wollte, damit der Status Quo nicht gefährdet wird), Förderung des vollen geistigen Potentials aller Menschen und echte Religionsfreiheit, Befreiung religiöser Betätigung von staatlicher Gängelung.

161121 Screenshot 002An allen diesen „Fronten“ engagieren sich Menschen, um eine bessere Welt zu erschaffen. Und sie kommen Schritt für Schritt voran. Und sie wurden „vom System“ behindert, genauer gesagt von Mitmenschen behindert, die bereit waren, ihre Integrität zu verkaufen und sich zum Büttel des Status Quo zu machen, meist sogar ohne die versprochene Teilhabe am Reichtum (die Esel!).

Doch dieses System bricht gerade zusammen, kann seine Büttel nicht mehr bezahlen: Die Abonnentenzahlen der Massenmedien gehen so drastisch zurück, dass die Anzeigenkunden sich zurückziehen und dem Büttel Mind-Control sein Lebensblut, sein Geld entziehen. Das US-Militär kann nicht mehr finanziert werden: der Billionen verschlingende militärisch-industrielle Komplex hat wie ein Parasit seinen Wirt getötet: die USA ist rettungslos bankrott. Das Fiat-Money-System der FED ermöglichte unbegrenzte Geldmittel „zu drucken“, um Weltkriege zu finanzieren und eine Neue Weltordnung (US-Imperium) zu errichten. Doch der Dollar ist ungedeckt und bloss und wie bei „Kaisers Neuen Kleidern“ erkennt das heute jedes Kind und akzeptiert nur mangels angebotener werthaltiger Alternativen die „US-Schüttelschecks“ als Tauschmittel. Doch die Alternativen stehen in den Startlöchern: Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, ein powervolles Bündnis produktiver Staaten, zusammen über 50% des Welt-Bruttosozialproduktes) haben sich mit unglaublichen Goldreserven eingedeckt, Alternativen zur Weltbank etabliert und investieren in globale Infrastrukturprojekte (z.B. die „Neue Seidenstrasse“: Hochgeschwindigkeitszüge, die alle Nationen Eurasiens miteinander verbinden und so die Wirtschaft boomen). Die USA ist brankrott, die Wallstreet hat es nur noch nicht gemerkt.

Der neue US-Präsident ist ein krisenerfahrener Geschäftsmann, der sich aus Milliardenschulden wieder erholen konnte, bietet mit seinen 70 Jahren Weisheit sich an, den US-Karren aus dem Dreck zu ziehen. Die US-Oligarchie ist sich bewusst: ihre alten Strategien sind gescheitert, egal wie sie es drehen und wenden: sie können auf die alte Weise nur noch scheitern: Die Wirtschaft ist bankrott, das Militär und die darauf basierende weltweite Ausbeutung nicht mehr finanzierbar, der Ruf ruiniert, keiner glaubt mehr ihren Lügenmedien (siehe den Trump-Triumpf trotz weltweiter Medienhetze) und ihr Volk ist meist arbeitslos und viele bieten sich für Stundensätze an, für die man früher Inder oder Chinesen anheuern konnte.

Es ist also ein Machtvakuum entstanden, wir können und werden es füllen: mit unserer Kreativität, unseren genialen Ideen, unserer Schaffenskraft. Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

Was also tun? Linke und rechte Revoluzzer arbeiteten auf eine Revolution hin. Eine Revolution ist ein gewalttätiger Umsturz des Systems. Sie frisst ihre Kinder. Denn bei Gewaltaufständen sind die militanten König. Die gebildeten, die ethischen, die weisen Wesen können bei Gewaltakten nur verlieren. In einer Revolution – so lehrt uns die Geschichte von Frankreich und Russland – kommen die feindlichen Agenten und Soziopathen und Heuchler an die Macht. Daran kann uns nicht gelegen sein. Wir brauchen einen friedlichen Uebergang vom alten System zum Neuen. Eine Evolution.

Und diese evolutionäre Entwicklung beginnt bei jedem Einzelnen, bei seiner Familie, seiner Nachbarschaft, seiner Gemeinde, dann der Region, der Nation… bis hin zur ganzen Menschheit. Wer es schon in der Familie und der Nachbarschaft nicht schafft, über Kommunikation und Austausch ein friedliches Miteinander zu erlangen, der braucht sich über den Krieg in der Welt nicht zu beklagen. Die Umgangsformen unter den Nationen sind nur das Spiegelbild der Umgangsformen der Individuen miteinander. Wir müssen lernen, einander zu respektieren und zu friedlichen Formen des Austausches und Interessenausgleichs zu kommen. Und das beginnt mit der geistigen und spirituellen Entwicklung jedes Einzelnen. Individuen, die im emotionellen Bereich von Hoffnungslosigkeit oder Angst oder Hass gefangen sind können keine friedensschaffenden Regierungen erwarten. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.new-era

Wir müssen uns auf den akutellen „Winter der Zivilisation“ einstellen, möglicherweise auf einen globalen wirtschaftlich Zusammenbruch, der grosse Herausforderungen an uns stellt, in einer Zeit des Mangels und Chaos zu überleben. Aber dieser „Winter“ ist auch eine Chance: sich vorzubereiten auf den „Frühling“. Denn im Winter gibt es für den Bauern nicht viel zu tun: er kann sich ausruhen von der Fleissarbeit in der Erntezeit, er kann sich besinnen, neu orientieren und planen was im Frühling anzupacken ist. Und so bereiten auch wir uns auf den kommenden „Frühling der Zivilisation“ vor: wir können uns besinnen und erholen, unsere Wunden lecken und lernen schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten. Wir üben uns darin, friedlich und mit Kommunikation Konflikte zu lösen und uns emotional aus den Bereichen Hoffnungslosigkeit, Angst und Wut empor zu schwingen. Damit werden wir zu den Bausteinen einer neuen Zivilisation, eines neuen Zeitalters des Friedens und Wohlstands.

Habe ich es schon erwähnt? Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

 

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